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Sichere Tools · Passwort-Generator
Ein sicheres Passwort ist lang. Kompliziert muss es nicht sein.
In gestohlenen Zugangsdaten aus Deutschland war 123456 auch 2025 das häufigste Passwort, zeigt eine Auswertung des Hasso-Plattner-Instituts. Sicherer und trotzdem leicht zu merken sind mehrere zufällige Wörter hintereinander, das empfiehlt auch das BSI. Der Passwort-Generator stellt sie zusammen, für dich und für dein Kind.
Dein Passwort bleibt bei dir.
Es entsteht direkt auf deinem Handy oder Computer und wird nirgendwohin geschickt oder gespeichert. Auch wir bekommen es nicht zu sehen.
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Sichere Passwörter in der Familie: Fragen und Antworten
Was ist ein sicheres Passwort?
Ein sicheres Passwort ist lang, zufällig und wird nur für ein einziges Konto benutzt. Das BSI nennt zwei Wege: mindestens 25 Zeichen mit zwei Zeichenarten, etwa mehrere Wörter, oder 8 bis 12 Zeichen mit vier Zeichenarten. Namen, Geburtstage und Zahlenreihen wie 123456 gehören nicht hinein, genau die probieren Angreifer zuerst.
Wie erstelle ich ein sicheres Passwort, das ich mir merken kann?
Am einfachsten mit mehreren zufälligen Wörtern, das BSI empfiehlt fünf bis sechs. Wichtig ist der Zufall: Selbst ausgedachte Wörter folgen oft einem Muster, das Programme erraten. Beim Merken hilft ein Bild im Kopf aus den Wörtern, in ihrer Reihenfolge. Der Passwort-Generator oben wählt die Wörter für dich aus.
Was sind gute Beispiele für sichere Passwörter?
So sieht ein gutes Passwort aus: Igel-Kerze-Wolke-Geige-Laterne-Hut-27. Benutze aber nie ein Passwort, das irgendwo als Beispiel steht, auch dieses nicht. Solche Beispiele landen in den Listen, die Angreifer durchprobieren. Sicher ist nur ein Passwort, das gerade eben zufällig für dich entstanden ist, etwa mit dem Generator auf dieser Seite.
Muss ich mein Passwort regelmäßig ändern?
Nein, ohne Anlass nicht. Das BSI und die US-Normenbehörde NIST raten davon ab. Ändern solltest du ein Passwort, wenn jemand anderes es kennen könnte, zum Beispiel nach einem Datenleck bei einem Dienst. Wichtiger ist, für jedes Konto ein eigenes Passwort zu haben.
Sollten Eltern die Passwörter ihrer Kinder kennen?
Bei jüngeren Kindern ja, rät SCHAU HIN!: Passwörter gemeinsam festlegen und kennen. Ältere Kinder brauchen mehr Privatsphäre. So halten es auch die meisten Familien: Laut Bitkom kennen fast alle Eltern von 6- bis 12-Jährigen die Passwörter für deren soziale Netzwerke, bei 16- bis 18-Jährigen sind es noch 18 Prozent.
Was tun, wenn die Schule Sonderzeichen im Passwort verlangt?
Viele Schulportale verlangen Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Ein Passwort aus Wörtern erfüllt das: Die Wörter beginnen groß, die Zahl hängt an, der Bindestrich zählt als Sonderzeichen. Merkbar bleibt es trotzdem. Weitergeben ist tabu, auch an gute Freunde.
Wie lang sollte das WLAN-Passwort sein?
Mindestens 20 Zeichen, empfiehlt das BSI. Das WLAN-Passwort tippt man selten ein, es darf also lang sein. Ein Passwort aus sechs Wörtern erfüllt das locker. Mit einem neuen Passwort müssen sich alle Geräte neu anmelden, praktisch, wenn die Kinder das alte kennen.
Brauche ich einen Passwortmanager?
Das BSI empfiehlt ihn: Du merkst dir ein einziges, langes Hauptpasswort, der Passwortmanager verwaltet alle anderen. Die Verbraucherzentrale rät für dieses Hauptpasswort zu mindestens 25 Zeichen. Der Nachteil: Wer es vergisst, kommt im schlimmsten Fall an nichts mehr heran. Zufällige Wörter eignen sich dafür besonders gut.
Wird mein Passwort hier gespeichert oder verschickt?
Nein. Der Passwort-Generator läuft vollständig in deinem Browser. Die Wörter wählt ein Zufallsgenerator deines Geräts aus, der für Verschlüsselung gedacht ist. Nichts davon geht an handy-kids.online oder an andere. Schließt du die Seite, ist das Passwort weg, wenn du es nicht kopiert hast.
Zuletzt geprüft: 07.10.2026. Quellen: BSI, Sichere Passwörter erstellen (09.12.2025) und Umgang mit Passwörtern (17.09.2025), NIST SP 800-63B Rev. 4 (08/2025), Hasso-Plattner-Institut, meist geleakte Passwörter 2025 (26.01.2026), Bitkom, Eltern in der digitalen Welt 2025, SCHAU HIN!, Verbraucherzentrale (01.05.2025).